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Da fehlt was! Fragen an eine Guerillaköchin

Ein Kochbuch? Nein! Ein Roman? Nein! Ja, was denn nun? Ein Schmöker für Menschen die gerne essen, genießen, für Leser, die gerne in kleinen Appetithäppchen Anteilnehmen wollen am Leben und Werken anderer kochender Menschen, an Lebenstilen und Gerichten aus fremden Küchen. Die Rede ist von „Aus Liebe zum Kochen – Küchenbesuche bei leidenschaftlichen Foodies“ aus dem Callwey Verlag. Als ich zum ersten Mal von dem Buch las, war ich natürlich ein wenig beleidigt, warum wir als Poller Guerilla Köchinnen nicht ebenfalls besucht wurde … als mir dann dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag auf den Tisch flatterte, habe ich gnädigerweise einen Blick riskiert. Ich will nicht zu viel verraten, nur soviel: In kleinen, launigen reportageartigen Geschichten werden Köche und ihre Gerichte vorgestellt, mal handelt es sich um Bloggerinnen, professionelle Hobbyköche, Caterer, Food-Stylisten und -Fotografen – aber immer um Menschen, die sich dem Genuß und der raffinierten Zubereitung von Nahrungsmitteln verschrieben haben.

Der Vollständigkeit halber habe ich Guerilla Köchin Caro gebeten, die Fragen ebenfalls zu beantworten.

Fragen_collageWas ist Dein Lieblingsessen?
Da gibt es zu viele, um sie zu benennen. Das hängt auch immer von der Jahreszeit und meiner Stimmung ab. Immer gerne etwas mit tollen Gewürzen und Aromen.

Was war das beste Essen, das Du bisher hattest?
Das beste Essen gibt es nicht. Sowohl meine Großmutter als auch meine Mutter haben bereits meine Geschmacksnerven mit tollen Kombinationen geschult. Der Sonntagsfisch bei Fisch Viete auf Sylt war ebenso köstlich wie die Entenleberpate im Le Moisonnier, der Fisch im Bananenblatt auf Bali, die mexikanischen Taquitos bei einem bestimmten Imbiss in L.A. oder eben der Sauerbraten bei meiner Oma Charlotte.

Woher bekommst Du Deine Inspiration?
Ich bekomme meine Impulse meistens auf Reisen. Ich probiere etwas an einem Straßenimbiss, bin begeistert und versuche es nachzukochen. Ich liebe zum Beispiel die thailändischen Zutaten, wie Zitronengrass, Koriander, Kokosnuss und Limonen. Am liebsten werde ich von ungewöhnlichen Kombinationen überrascht. Auch die indische und ayurvedische Küche hat sehr viel zu bieten. Ich finde die verschiedenen Masalas umwerfend und versuche sie auch selber durch Rösten der einzelnen Zutaten herzustellen.

Was ist Deine liebste Kombination von Geschmäckern?
Das hängt auch von der Jahreszeit ab: Im Winter liebe ich zur Zeit meine ayurvedischen Suppen mit Kurkuma, Chili, Kreuzkümmel und gemahlenem Koriander. Im Sommer bevorzuge ich eher frische Kombinationen mit Limone, frischem Koriander, Minze, Knoblauch und Frühlingszwiebeln.

Erinnerst Du Dich an eine geschmackliche Überraschung?
Meine letzte Überraschung war im März als ich frische Ananas direkt vom Baum in Kamerun gegessen habe. Unglaublich köstlich, nicht mit dem zu vergleichen, was ich hier bekommen kann!

Welches ist Dein Lieblingsgewürz?
Ich könnte mich nicht auf eins festlegen. Oft ist das Zusammenspiel verschiedener Gewürze das, was ich am liebsten mag.

Was ist Dein Lieblingsküchenwerkzeug?
Das sind meine kleinen Messer von Windmühle 😉

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