Permalink

2

Ingwerkekse zum Tee und eine Geschäftsidee

Gestern Abend bin ich in den Kommentaren eines amerikanischen Food-Blogs auf eine coole internetbasierte Idee gestoßen, die mich sofort elektrisiert hat, bei der ich dachte „cool, so etwas müsste es auch im deutschsprachigen Webspace geben – das würde ich S O F O R T nutzen“. Was genau das für eine geniale Idee ist, verrate ich natürlich nicht, noch nicht! Aber auf jeden Fall hat mich diese Geschäftsidee wieder daran erinnert, dass ich schon längst mal das Rezept für köstliche Ingwerkeke digitalisieren wollte. Das Rezept existiert nämlich nur noch als Ausdruck einer E-Mail von 2004, steckt verpackt in einer Schutzhülle und wird vor Fettfinger-Attacken und sonstigem Ungemach behütet … here you have

Man nehme:
340 g Mehl
1 Teelöffel Natron
1 Teelöffel Salz
Gewürze nach Vorlieben (bspw. Zimt, Muskat, Cardamon, Lebkuchengewürz, Piment) insgesamt aber nicht mehr als 2 Teelöffel voll, sonst überdecken die Gewürz das Ingweraroma
2-3 cm frischen Ingwer
250 g brauner Zucker (auch gerne Mascobado, er bringt noch zusätzlich Geschmack)
150 g weiche Butter
1 großes Ei
3-4 Esslöffel Rübensirup

Mehl, Soda, Salz und trockene Gewürze in einer Schüssel vermischen.

In zweiter Schüssel zuerst Zucker und Butter verrühren, dann Ei, Sirup und den kleingeschnittenen Ingwer (man  könnte ihn auch reiben, ich bevorzuge aber den überraschenden Effekt beim Keksessen, wenn man auf ein kleines Stückchen Ingwer beiß und dann von dessen zitroniger Schärfe überrascht wird)dazu. Weiterrühren bis der Teig  leicht und fluffig ist.

Ingwerkeks-Produktion

Ingwerkeksproduktion

Die Mehlmischung dazugeben und nur solange vermixen, bis das Mehl so gerade eben  feucht geworden ist, nicht viel länger weiterrühren, sonst werden die Cookies steinhart.

Nun den Herd auf 150 Grad (Umluft) vorheizen.
Mit einem Löffel Bällchen von ca. 2,5 cm Durchmesser formen. Es reicht, den Teig einfach mit dem Löffel abzustechen und ihn leicht zu einer Kugel zu  formen. Dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und etwas Abstand lassen. Der Keksball  muss nicht toll aussehen, den er verläuft in der Hitze des Backofens sowieso.

Das Rezept eignet sich wunderbar, um mit kleinen Kindern Kekse zu backen, der Teig ist schön klebrig (aber nicht zu sehr) und die Kugeln müssen keine Idealmaße haben. Gerade mit mehreren kleinen Bäckern, habe ich oft den Teig abgestochen und in die kleinen Patschhändchen verteilt.

Die Kekse nun ca. 20 Minuten backen, bis sie goldgelb gebräunt sind. Schnell aus dem Ofen nehmen und auf eine kühle Oberfläche legen, damit er nicht weiterbäckt. Keine Sorge: Die Cookies sind direkt aus dem Ofen noch sehr weich, werden nach dem Abkühlen aber stabiler.

2 Kommentare

  1. hallo… jetzt machst du mich aber neugierig! sag es … jetzt, sofort! welche tolle Idee ist das denn jetzt? und so einen keks würde ich zu meinem latte macchiato auch essen =o)
    lieben gruß, mirjam

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.